Über Mich
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Für interessierte User, welche etwas mehr über die Person hinter dieser Seite erfahren wollen, werde ich nun
ein paar Worte zu meiner Person verlieren, sowie meine Motivation für die Astronomie etwas näher erläutern. Also:
Mein Name lautet Markus Schüttler.
Zur Zeit lebe ich in Krefeld. Wie lange noch und ob eventuell mal ein Umzug statt finden wird, bleibt dabei
noch ungeklärt. Die Zukunft ist nicht selten ein unbeschriebenes Buch, dessen Inhalte sich erst dann offenbaren, wenn der gegebene
Zeitpunkt schon eingetreten ist. Sie ist sozusagen nicht 100%tig kalkulierbar. Die Welt wird sich auch in den nächsten Jahren unaufhaltsam weiter drehen und was die Zukunft dann bringen wird, dass wird sich
in den nächsten Jahren zeigen. Bezogen auf meine berufliche Zukunftsperspektive, drehte sich jedoch ab dem Jahr 2007 - gut 3 1/2 Jahre - fast alles um mein Studium
der Sozialen Arbeit. Mit meinem Abschluss Anfang 2011 erlangte ich dann meinen Titel
"Sozialarbeiter/Sozialpädagoge B.A".
Die Vielfalt der Aufgabengebiete in der Sozialen Arbeit ist dabei riesig. Meinen Schwerpunkt lege ich jedoch in der
psychozozialen Förderung und der Altenhilfe. Beide Bereiche haben mich schon während des Studiums begleitet und mir viel Spaß
bereitet. Dennoch kostet jede Form von Arbeit auch Energie, daher finde ich es von Nöten einen Ausgleich zu schaffen, damit sich nicht am Ende aus
Leistung - ein Erschöpfungszustand entwickelt.
Die Astronomie bietet dafür eine gute Grundlage, sie wirkt sehr entspannend und lenkt vom Alltag ab. Ergänzend dazu nutze ich aber auch einen Teil meiner
Freizeit um mich am Computer austoben zu können. Doch an der Astronomie führt für mich kein Weg vorbei. In bekannten Kreisen wird in diesem Kontext oftmals auch von einem Astrovirus gesprochen,
einem bisher noch ungeklärtem Phänomen. Dennoch sieht der Verlauf meist gleich aus, so wird aus einem Hobby
ein chronischer Zustand. Die Geldbörse und das Soziale Umfeld dankt es mit einem Grinsen oder Augenrollen. Im Klartext bedeutet es also:
Einmal blutgeleckt und man ist fürs Leben bedient *g*
Zu meinem Wonhnort kann folgendes gesagen werden...
Für die meisten Fans der Deep Sky Beobachtung bietet die direkte Umgebung meines
Heimatortes Krefeld nicht viel Freude. Deswegen bin ich mittlerweile bei gutem Wetter in Sonsbeck. Auf dem SBB
(Sonsbecker Berg) treffe ich mich mit anderen Astrokollegen, die den Weg aus dem Ruhrpott und Umgebung in Kauf nehmen um
unter besseren Bedingungen den Durst nach den Sternen zu löschen. Wir sind eine gemischte Truppe aus
Visuellen und Fotografen. Ärger gibt es bei uns keinen, allenfalls dann, wenn bei netter Zweisamkeit die Würstchen ausgehen.
Nach meinem Studium werde ich auch noch andere Himmel in Angriff nehmen, erst Recht ein Himmel mit einer Grenzgröße höher 6 Magnitude,
birgt eine magische Anziehungskraft. Bis dahin erfreue ich mich aber weiterhin an den guten klaren Sonsbecker Nächten.

Ohne das passende Wetter nutzt einem aber auch der beste Beobachtungsort nichts...
Hierzu kann gesagt werden, dass die Astronomie mitunter den Nebeneffekt besitz die
persönliche Frustrationsgrenze auszuloten. Die Wetterverhältnisse in unseren Breitengraden könne dabei
sehr bescheiden sein und eine Menge Geduld abverlangen. In diesem Kontext hat jeder Mensch
die Möglichkeit seine persönliche Geduld abzufragen, oder anders formuliert: hin und wieder die Decke hochzugehen. Abschrecken lassen brauch man sich nun jedoch nicht, es gibt auch
unter durchschnittlichen Wetterbedingungen eine Menge zu sehen.
Gerne mag aber auch über die örtlichen Bedingungen gemeckert werden. Allgemein haben es die Astronomen
mit einem harten Kampf gegen die Lichtverschmutzung zu tun. Viele Orte bieten dabei schon lange nicht mehr
den Himmel, den es vor viele Jahren dort gegeben hat. Lange Fahrten mit dem Auto, im Durchschnitt fast immer
mehr als 50km, sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Doch Vorsicht ! Vor Aussagen wie:
"Nur bei einer Grenzgröße von mindestens 6 Magnitude lohnt ein Weg unter das Himmelszelt",
kann man getrost Abstand nehmen.
Selbstverständlich müssen die Erwartungen dem Himmel angepasst sein, dieses sollte einem aber nicht davon
abhalten seinem Bedürfnis bzw. der Faszination zu folgen. So wie jedes Teleskop seinen Himmel haben mag, so
bietet auch jeder Himmel seine Möglichkeiten für die praktische Astronomie. Wer also noch immer meint: ihm könnte dieses doch so ruhige, lautlose und doch stark fordernde Hobby Spaß machen,
dem kann ich nur gratulieren
"Ein Leben reicht nicht aus um
alles zu entdecken".
Clear Sky und Gruß !
Markus